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bread. – Vier Quadratmeter und eine Sorte Brot

10. Oktober 2019 admin Genuss, Hoheluft, Hot Tipps
bread. - Vier Quadratmeter und eine Sorte Brot

Wenn eines unsere Herzen höher hüpfen lässt, dann ist es gutes Brot. So eins, das außen schön knusprig und innen schön weich und fluffig ist. Das nicht viel mehr als salzige Butter braucht, um uns in den Geschmacksheaven zu befördern. So ein Sauerteigbrot, wie es nur der Schweizer Christian Aeby backt und in seinem winzigen Laden verkauft. Wir haben ihn und das bread. im Eppendorfer Weg besucht!

Super klein, aber sehr fein!

Es war einmal ein Schweizer, der in der ganzen Welt zuhause war, Werbefilme für große Marken drehte und das Werbebusiness der 90er so glamourös erlebt hat, wie wir es eigentlich nur aus „Mad Men“ kennen. Dieser Schweizer, Christian Aeby, bekam von seiner Mama regelmäßig Schweizer Bürli zugeschickt, die berühmten Sauerteigbrötchen aus dem hübschen Alpenstaat. „Das ging auf Dauer natürlich nicht gut“, lacht Christian, „darum hab ich irgendwann selber das Brotbacken angefangen.“

Sauerteigfan, Werbefilmer und bread. Gründer Christian Aeby.

Für mich ist dieses Brot und dieser Laden Heimat, Ankommen und Zuhausesein.

Christian Aeby, Gründer von bread.

Es gibt eine einzige Sorte – und die hat es in sich!
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Er hat mit Bäckern gesprochen, an der Zutatenliste gefeilt und am Rezept getüftelt – bis er irgendwann das perfekte Sauerteigbrot kreiert hatte, das genauso schmeckte, wie die Schweizer Bürli aus seiner Heimat Basel. Christians Teig besteht aus fünf Zutaten, reift 36 Stunden lang und wird in einem Holzofen in einer Backstube in Altona gebacken. Und zwar in drei Formen – als lange dünne Stangen, als Baguette und als „Hammer“, einem riesigen, richtig schweren Laib!

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Es gibt eine einzige Sorte – und die hat es in sich!

Mehl
Wasser
Salz
Acerola Kirsche
Natur-Hefe
Und natürlich ganz viel Liebe!

#allblackeverything

Christians Brot bekommt ihr aber nicht nur in dem etwa 4 qm großen Laden in Eppendorf, sondern auch auf den Wochenmärkten in der Isestraße, im Turmweg und in der Osdorfer Landstraße in Groß Flottbek. Dort hat nämlich alles angefangen. Mit einem selbst gezimmerten 1-Meter-breiten Stand hat er sich dort Anfang des Jahres positioniert, um herauszufinden, ob die Hamburger überhaupt Bock auf so ein Schweizer Brot haben.

Christians Brot kommt in knallig pinkem Papier. We like!

Die Antwort war natürlich: JA! Deshalb hat sich Mr. Aeby auf die Suche nach einem kleinen Laden gemacht, im Eppendorfer Weg zugeschlagen und alles von oben bis unten schwarz gestrichen. Sein Brot soll im Mittelpunkt stehen. Deshalb heißt sein Laden auch „bread.“ – denn hier gibt’s Brot und sonst nichts! Dieser Mann weiß einfach, wie man ein Produkt gut in Szene setzt.

Hello, little bread baby!

Mit seinem Laden und dem selbst kreierten Sauerteigbrot hat sich Christian ein Stück Heimat geschaffen. Hier, mitten in Eppendorf, unweit von seiner früheren Werbefilm-Firma, ist er nach all dem wilden Jetset-Life angekommen. Und wir auch – im siebten Himmel für richtig, richtig gutes Brot!

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