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In der Zwischenzeit – Kaffee & Kuchen in Volksdorf

In der Zwischenzeit - Kaffee & Kuchen in Volksdorf
Lesedauer ca. 3 Min. · NordTV24 Redaktion

Es ist ein typischer Hamburger Wintertag, als ich mich heute auf den Weg in Hamburgs Osten mache. Die Temperaturen tänzeln um die null Grad herum und glücklicherweise muss ich vom U-Bahnhof Volksdorf keine 200 Meter gehen, um an mein Ziel zu gelangen. Über dessen Tür strahlt mir aus der Ferne schon ein heller Stern entgegen und als ich näher komme, kann ich bereits draußen auf der Straße das surrende Geräusch einer Kaffeemaschine hören. Also nichts wie rein da und ab ins Warme. Herzlich willkommen im Café In der Zwischenzeit.

„Moin Fredi!“, werde ich von Olaf begrüßt, der strahlend hinter dem Tresen steht und mir direkt einen herrlich heißen Kaffee meiner Wahl zaubert. Während ich warte, lasse ich erst einmal die Atmosphäre auf mich wirken. Warmes Holz, schwarzer Stahl und salbeigrüne Kacheln ergänzen sich hier und lassen den circa 30 Quadratmeter großen Raum zu einer schlichten und trotzdem unheimlich gemütlichen Café-Oase werden. Besonders die freigelegte Wand aus rotem Backstein hat es mir angetan – wenn ein Baumaterial typisch Hamburg ist, dann roter Backstein. Bewaffnet mit meinem koffeinhaltigen Handwärmer komme ich mit Olaf und seiner Frau Carolin, die die Inhaberin des Cafés ist, ins Gespräch und lasse mich mit auf eine Zeitreise zurück in den Frühsommer letzten Jahres nehmen.

Hereinspaziert ins In der Zwischenzeit!

Carolin erzählt mir, dass sie bereits seit sieben Jahren mit einem Laden in der Claus-Ferck-Straße beheimatet ist. Und zwar direkt nebenan mit ihrem Klamottengeschäft Anziehsache. Als Olaf und sie dann hörten, dass die Besitzerin der Crêperie nebenan einen Nachfolger für die Ladenfläche suchte, wurden die ersten Gedankenspiele laut. Hach, so ein Café direkt nebenan, das wäre doch was. Dann hätten die Kunden, die bei Carolins Laden aufgrund der Abstandsregelungen vor der Tür warten mussten, zumindest einen Ort, wo sie in der Zwischenzeit einen Kaffee und ein paar Leckereien genießen könnten.

Was als Gedankenspiel begonnen hatte, wurde schneller als erwartet greifbare Realität. Denn für die Ladenfläche nebenan interessierten sich auch andere Unternehmer und schnell wurde für Carolin und Olaf deutlich: Das hier ist nicht nur ein Hirngespinst. Und so wurde Carolin quasi über Nacht Inhaberin des Newcomers in Volksdorf.

„Wir wurden schon gefragt: ‚In der Zwischenzeit – heißt das, ihr geht auch wieder?‘ Nein, wir sind hier, um zu bleiben und der Name auch!“

Olaf, Teammitglied

„Vieles hat sich dabei ganz zufällig ergeben.“, erzählt Olaf. „Wenn du in so ein Ding reingeworfen wirst und versuchst dir erst einmal Informationen zusammenzusammeln, was man überhaupt braucht, um so ein Projekt zu stemmen, dann lernt man sehr schnell Leute kennen.“ So entstand über Bekannte aus Berlin ein

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