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Arbeitsministerin Nahles gegen Grundeinkommen


Lesedauer 3 Minuten

Bundesarbeitsministerin spricht sich gegen ein Grundeinkommen aus

12.05.2017

Ein bedingungsloses Grundeinkommen bedeutet, dass jeder Bürger so viel Geld erhält, dass seine Existenz gesichert ist. Befürworter sehen dies als unabdingbar an, da durch die Digitalisierung sowieso keine Vollbeschäftigung mehr nötig oder möglich sei.

Ein Milliardengewinn
Zugleich würde der Staat und damit der Steuerzahler Milliarden an Euro einsparen – in Deutschland fielen insbesondere die horrenden Kosten weg, die der Verwaltungsapparat der Hartz-IV-Behörden verschlingt. Finnland probiert das bedingungslose Grundeinkommen derzeit erfolgreich bei 2.000 Arbeitslosen aus.

Für Menschen, die abhängig von Hartz IV sind, bedeutet ein bedingungsloses Grundeinkommen ein Leben, das frei ist von dem Entzug ihres Privatlebens und den Drangsalierungen der Jobcenter. Statt jede noch so kleine Entscheidung im Alltag von den zuständigen Sachbearbeitern genehmigen zu lassen, könnten sie wieder selbst über ihr Leben entscheiden.

Nahles ist gegen die Freiheit, den Beruf zu wählen
Die Arbeitsministerin Andrea Nahles bezweifelt indessen, dass bei einem bedingungslosen Grundeinkommen niemand mehr schlechte und schlecht bezahlte Arbeit annimmt.

Sie sagte: „Anständige Löhne zu zahlen, weil man ein Grundeinkommen hat, das könnte genau den gegenteiligen Effekt haben und den Druck rausnehmen: Man hat ja ein Grundeinkommen, deshalb zahlt man nur noch, was man braucht fürs Leben drauf.“

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