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Immer mehr befristete Arbeitsverhältnisse im Niedriglohnbereich im deutschen Handel
04.06.2013
Für die Löhne im deutschen Handel zahlt der Staat kräftig mit, weil die Unternehmen sich weigern, vernüftige Beschäftigungsverhältnisse mit gerechten Gehältern zu bieten. Angaben von „Spiegel Online“ zufolge fallen jährlich rund 1,5 Milliarden Euro für Hartz IV-Aufstocker an, deren Einkommen unterhalb des Existenzminimums liegt. Demnach liegt der Stundenlohn jedes fünften Arbeitnehmers im Handel unter 8,50 Euro. Die meisten Betroffenen sind weiblich und haben nur ein befristetes Arbeitsverhältnis.
