Lesedauer < 1 Minute16.11.2016 Das Jobcenter Mainarbeit in Offenbach kopiert Personalausweise von Menschen, die Hartz.IV beantragen. Matthias Schulze-Böing, der Leiter, sagt, die Mitarbeiter würden die Ausweise nur kopieren, wenn die Betroffenen zustimmten. Roland Schäfer von den „Datenschützern Rhein-Main“ betont jedoch: „Kopien herzustellen, ist auch mit Zustimmung verboten.“ Außerdem könne niemand von Menschen verlangen, die auf existenzsichernde Leistungen angewiesen seien, sich Forderungen des Jobcenters zu widersetzen. Das Kopierverbot hat GründeDas Verbot für Außenstehende, Personalausweise zu kopieren, begründe der Gesetzgeber, laut Schäfer, mit der IDD-Nummer. Mit dieser Nummer identifiziere sich ein Bürger im eletronischen Geschäftsverkehr, deshalb darf sie nicht in die Hände von Außenstehenden kommen. Datenschutzbeauftrage bestätigt FehlverhaltenDie Sprecherin des hessischen Datenschutzbeauftragten, Ulrike Müller, bestätigt die ehrenamtlichen Bürgerrechtler um Schäfer. Müller sagte …
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