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Vom Hartz IV-Amt schikaniert


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Vom Amt schikaniert, von anonymen „Saubermännern“ beschimpft und bedroht – Die Hartz-IV-Hetze gegen Arme tragt Früchte

Der in Nürnberg wohnende Sozialhilfeempfänger Thomas M. Müller sollte nach Ansicht des dortigen Sozialamts seine Wohnung wechseln, da seine Miete die dafür vorgesehene Obergrenze übersteigt. Um seine „Umzugstauglichkeit“ prüfen zu lassen, wurde der schwerbehinderte und chronisch kranke Mann von der Behörde zum Gesundheitsamt geschickt.

Unmenschliche Behandlung beim Arzt
Der 44-jährige fühlte sich dort aber so schlecht und unmenschlich behandelt, dass er eine weitere Zusammenarbeit mit den Amtsärzten ablehnte. Von anderen Experten wollte er sich jedoch jederzeit begutachten lassen, allerdings nicht mehr von den Medizinern im Gesundheitsamt. Daraufhin drohte das Sozialamt, die Hilfe wegen „fehlender Mitwirkung“ zum Monatsende komplett einzustellen.

Die Zeitung berichtet
Nachdem die „Nürnberger Nachrichten“ über den Fall berichteten, ist diese Drohung zwar wieder zurückgezogen worden, dafür wurden aber eine Reihe neuer Schikanen eingeleitet. Der Gang in die Öffentlichkeit brachte ihm nicht nur Solidarität und Unterstützung ein, sondern er sieht sich seitdem auch per E-Mail, Schreiben und Leserbriefen übelsten Pöbeleien ausgesetzt.

Öffentliche Beschimpfungen
So wurde er als „Hypochonder“, „stinkfaule fette Sau“ und „Sozialschmarotzer“ beschimpft. Ihm wurde sogar schon nahegelegt, doch Selbstmord zu begehen und falls er es nicht freiwillig mache, könne auch ein wenig nachgeholfen werden. Thomas M. Müller hat inzwischen

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