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Bundesweiter Warnstreik im kommunalen Nahverkehr – erhebliche Einschränkungen am kommenden MontagBerlin/Brandenburg, 30. Januar 2026

30. Januar 2026 admin EILMELDUNG
Bundesweiter Warnstreik im kommunalen Nahverkehr – erhebliche…
Lesedauer ca. 2 Min. · NordTV24 Redaktion

Bundesweiter Warnstreik im kommunalen Nahverkehr – erhebliche Einschränkungen am kommenden MontagBerlin/Brandenburg, 30. Januar 2026 – Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat für Montag, den 2. Februar 2026, zu flächendeckenden Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr aufgerufen. Betroffen sind sowohl Verkehrsunternehmen in Berlin als auch zahlreiche kommunale Busbetriebe in Brandenburg. Ziel der Arbeitskampfmaßnahme ist es, den Druck auf die Arbeitgeberseite in den laufenden Tarifverhandlungen zu erhöhen. Nach Angaben der Gewerkschaft werden am Montag zahlreiche Bus-, Straßenbahn- und U-Bahnlinien ganztägig bestreikt, was zu weitreichenden Einschränkungen und Ausfällen im Linienverkehr führen kann. In Berlin sind insbesondere die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vom Ausstand betroffen, wobei die S-Bahn als Angebot der Deutschen Bahn nicht unmittelbar in den Streik einbezogen ist. Die Arbeitsniederlegungen erfolgen im Rahmen der aktuellen Tarifrunde, in der ver.di umfassende Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr fordert. Insbesondere geht es um Regelungen im Manteltarifvertrag – etwa zu Zuschlägen für Überstunden, Nacht- und Wochenendarbeit – sowie um Entlastungen angesichts wachsender Arbeitsbelastung. Arbeitgeberseite und Gewerkschaft konnten bislang keinen Durchbruch in den Gesprächen erzielen. Auch in Brandenburg rufen Verkehrsunternehmen und Beschäftigte zu Beteiligung am Warnstreik auf. Dort sind zahlreiche kommunale Verkehrsgesellschaften von den Arbeitskampfmaßnahmen betroffen, was insbesondere Pendlerinnen und Pendler vor zusätzliche Herausforderungen stellt. Die Gewerkschaft empfiehlt, alternative Reisemöglichkeiten frühzeitig einzuplanen und sich über aktuelle Verkehrslagen zu informieren. Verkehrsbetriebe und Verbünde kündigen an, Fahrgäste zeitnah über die konkreten Auswirkungen und betroffene Linien zu informieren.

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